Jessie hat mehr Probleme als Lösungen dafür: In Las Vegas, der Stadt die mit ihren Casinos immer von ihrem ganz eigenen Glanz umgeben wird, schlägt sie sich mehr schlecht als Recht durch und bringt so sich und ihren krebskranken Bruder gerade so über die Runden. Als sie allerdings dafür ein altes Amulett ihrer Familie versetzt, taucht aus dem Nichts der Fotograf Shane, ein Halb-Djinn, vor ihr auf und will nichts Geringeres als genau dieses Erbstück. Weil der aber mehr als nur unter Zeitdruck steht, zieht Jessie mit ihm los und verfolgt die Spuren des Amuletts durch Las Vegas und darüber hinaus.

Am 15. Todestag der alten Kaiserin Jessamine gelingt ihrer Halbschwester Delilah ein Staatsstreich und sie entmachtet ihre Nichte, die junge Kaiserin Emily, und deren Vater, den Kaiserlichen Schutzherrn Corvo Attano. Und so ziehen wir entweder als Corvo oder Emily (wieder) los, um den jeweils anderen zu retten und die Ordnung im Reich wiederherzustellen. Der Weg führt aber dieses Mal weg aus Dunwall, nach Karnaca, Corvos Heimatstadt, die gerade von einem von Delilahs engsten Vertrauten, dem Herzog Luca Abele, in den Abgrund getrieben wird. Und so geht es wieder über die Dächer einer Stadt am Rande der Zerstörung. Und wieder macht das verflucht viel Spaß.

Ein neuer Monat, ein neues Geekgeflüster. Wie immer etwas spät dran, aber trotzdem mit ein paar Leseempfehlungen, ein paar Takten zur Skyrim Special Edition und einer Nachlese zur Frankfurter Buchmesser und der Monetarisierungsdiskussion unter Buchbloggern. Habt ihr etwas anderes erwartet?

Ein verregneter Sonntag im Herbst, ich sitze auf meinem Bett, eine Tasse Kakao in der Hand und Kopfhörer auf. Mit geschlossenen Augen habe ich mich zurückgelehnt und genieße einfach nur den ruhigen Klang der Stimme in meinen Ohren. Dieses Mal höre ich "Der Herr des Turmes", den zweiten Teil der "Rabenschatten"-Trilogie von Anthony Ryan, und lasse mich in das Leben Vaelin al Sornas entführen.

Der Himmel hat sich aufgetan und Dämonen strömen aus großen und kleinen Rissen aus dem Nichts. Mehr unfreiwillig - weil gefesselt und von der Kirche mit sanfter Gewalt und alternativlos dazu überredet - stolpere ich als Heldin eines gerade erst beginnenden Abenteuers also los, um die Risse zu schließen, mein Gedächtnis wieder zu finden und dem Schurken hinter beidem mit Hilfe einer feinen Auswahl an Gefährten das Handwerk zu legen. Ach ja, und Überleben gehört auch noch mit zum Plan. (Denn nicht nur Dorian ist zu schön, um zu sterben.)
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